Soziales Netzwerk: Auch kleine Spenden sind willkommen
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Im Rahmen des diesjährigen XING-Businessstammtisches rief das Fraunhofer IGD zu Spenden für die Kinderkrebshilfe Rostock auf. Die Verantwortlichen hoffen auf Nachahmer der Aktion.
(Rostock) Das Soziale Netzwerk im Internet XING wird insbesondere von Berufstätigen genutzt, um ihre Geschäftskontakte zu pflegen. Jedes Jahr im Herbst lädt das Fraunhofer IGD zum XING-Businessstammtisch in die Joachim-Jungius-Straße. Die Veranstaltung hat mittlerweile Tradition und für gewöhnlich zwischen 60 und 80 Teilnehmer, die sich gerne auch außerhalb des Internets einmal kennenlernen möchten.
Erstmalig bat das renommierte Forschungsinstitut im Rahmen der Veranstaltung um Spenden für die Kinderkrebshilfe Rostock. Auf diesem Wege kamen immerhin 104 Euro zusammen. „Eine Spendensammlung über die Veranstaltung eines Sozialen Netzwerks hatten wir bisher noch nicht“, sagt Dr. Klaus-Dieter Frankenstein, Vorstandsvorsitzender der Kinderkrebshilfe. Auch kleine Beträge seien willkommen und notwendig. Die Spende der Forscher und Gäste der Veranstaltung werden für die jährliche Weihnachtsfeier der betroffenen Kinder und ihren Familienangehörigen verwendet. Kleine Geschenke für die Kinder und ihre Geschwister, sowie Lebkuchen und die Gestaltung der Räume werden hierdurch realisiert.
„Da wir für unseren Forschungsauftrag auch zweckgebundene Steuergelder erhalten, schließen sich Geldspenden des Instituts leider aus“, sagt Prof. Dr. Bodo Urban vom Fraunhofer IGD. „Umso mehr freut es uns natürlich, wenn wir bei so einem Anlass wie dem XING-Businessstammtisch für eine gute Sache sammeln dürfen.“
In der Vergangenheit haben Kinderkrebshilfe und Fraunhofer IGD bereits zusammengearbeitet. 2004 unterstützen die Fraunhofer-Forscher den Verein bei der Einrichtung einer Videoübertragung des Schulunterrichts für einen krebskranken Jungen. Dieses virtuelle Klassenzimmer wurde damals, als Videokonferenzsysteme noch nicht zum Standard jedes größeren Unternehmens gehörten und schon gar nicht in Schulen verfügbar waren, mit großem Aufwand realisiert.
