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EuroMold 2011 in Frankfurt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Das Fraunhofer IGD stellt der Fachwelt auf der EuroMold 2011 seine neuesten Entwicklungen für Oberflächenscanner und Echtzeitsimulation vor. Die EuroMold ist die führende Fachmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung und öffnet vom 29. November bis 2. Dezember 2011 auf der Messe Frankfurt/Main ihre Tore.
Die Abteilung „Interaktive Engineering Technologien“ ist spezialisiert auf virtuelle Produktentwicklung mit Hilfe modell- und bildbasierter Informatik. Auf der EuroMold 2011 zeigt sie der Fachwelt für Werkzeug- und Formenbau deren Einsatzmöglichkeiten: Scanner um Oberflächen von Materialien zu erfassen oder von bereits bestehender Objekten, für die es keine Daten (mehr) gibt.
Produkte dreidimensional erfassen
3D-Scanner erfassen Oberflächeneigenschaften bestehender und in Entwicklung befindlicher Produkte. Sie erstellen hochqualitative 3D-Graphiken und 3D-Modelle als virtuelle Abbilder von Materialproben, die direkt wieder in den Produktentwicklungszyklus einfließen.
Der Meso-Scanner erfasst Oberflächen dreidimensional auf Basis kostengünstiger Projektoren und Kameras. Die hervorragende Adaptronik mittels beweglicher Linse ermöglicht in Abhängigkeit der eingesetzten Hardware eine Tiefengenauigkeit bis zu 30 Mikron und eine Flächengenauigkeit bis zu 55 Mikron auf einer Messfläche von circa 100 cm². Er kann somit feinste Strukturen erfassen. 3D-Scanner sind für die Oberflächenrückführung im modernen virtuellen Produktentwicklungsprozess unverzichtbar. Sie werden auch für den digitalen Erhalt von Kulturgütern eingesetzt.
Der HDR-ABTF-Scanner erzeugt hochdynamische digitale Abbilder von Materialproben, die deren Verhalten unter verschiedenen Beleuchtungssituationen erfassen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren ist der HDR-ABTF-Scanner echtzeitfähig und hochgradig realistisch. In Kombination mit hochdynamischen Umgebungsbildern erzeugt der HDR-ABTF-Scanner überzeugende 3D-Graphiken. Hochwertige Computergraphik erhöht die Akzeptanz virtueller Designprototypen und ermöglicht eine lebendige Vorschau auf das entstehende Produkt. Realistische Materialdaten helfen, schneller zu gewünschten Ergebnissen zu kommen.
Produkte in Echtzeit simulieren und visualisieren
Computerbasierte Simulationen sind Standard bei vielen Entwicklungen in der Luft- und Automobilindustrie. Das Fraunhofer IGD nutzt die hohe Rechenleistung moderner Graphikprozessoren und entwickelt darauf maßgeschneiderte Berechnungsverfahren, um Produkteigenschaften virtuell in Echtzeit zu simulieren. Die Forscher erreichen dabei optimale Ergebnisse bei Berechnungsgeschwindigkeit und Ergebnisgenauigkeit. Ingenieure und Entwickler können mit solchen Verfahren physikalische Aspekte während der Konstruktion direkter und effizienter berücksichtigen als bisher.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf unserem Stand in Halle 11.0 Stand D66.
